Why you should not move during pregnancy

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Veränderungen mögen Babys nicht – auch nicht, wenn sie noch gar nicht geboren sind. Schon ein kleiner Fehler im ersten Trimester kann das Risiko einer Frühgeburt erhöhen. Das fanden Forscher der University of Washington heraus.

Bekommt ein Paar Familienzuwachs, ist die Freude groß. Doch ein Baby braucht nicht nur Liebe, sondern auch Platz. Deswegen ist die Schwangerschaft für viele werdende Eltern zunächst einmal ein Anlass, sich auf die Suche nach einem größeren Nest zu machen. Ausgerechnet das könnte jedoch dem Ungeborenen schaden – und schlimmstenfalls eine Frühgeburt auslösen.

Forscher der University of Washington entdeckten einen Zusammenhang zwischen Umzügen in der Schwangerschaft und Frühgeburten, sowie einem niedrigen Geburtsgewicht. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Epidemiolody & Community Health veröffentlicht.

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Umzug in der Schwangerschaft kann gefährlich werden

Besonders riskant sollen die ersten Wochen der Schwangerschaft sein. Bereits in der Vergangenheit konnten mehrere Studien feststellen, dass Stress der Mutter im ersten Trimester den größten Einfluss auf die Gesundheit des Babys hat – mehr noch als bei fortgeschrittener Schwangerschaft. Daher konzentrierten sich die Forscher aus Washington auf die Daten von 30.000 Frauen, die in den ersten drei Monaten ihrer Schwangerschaft umgezogen sind. Diese wurden mit Teilnehmern verglichen, die im selben Jahr ein Baby geboren, aber keinen Umzug hinter sich hatten.

Stress im ersten Trimester vermeiden

In der Untersuchung wurde deutlich: Schwangere, die in den ersten drei Monaten umgezogen waren, hatten ein 42 Prozent erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt. Auch das Risiko für ein niedriges Geburtsgewicht der Neugeborenen war mit 37 Prozent deutlich erhöht.

Wer einen Umzug in den ersten drei Monaten umgehen kann – gut so. Wer nicht: Keine Panik! Die Wissenschaftler betonen in ihren Ergebnissen ebenfalls, dass noch nicht ausreichend Informationen gesammelt wurden, um eine allgemeine Warnung auszusprechen. Dazu muss der explizite Zusammenhang zwischen Umzügen und Frühgeburten weiter untersucht werden. Die Forscher vermuten unter anderem ein erhöhtes Stresslevel und körperliche Belastung während des Umzugs als Ursache für den Zusammenhang.

Was lernen wir aus der Studie? Entspannen ist wichtig! Die Forscher empfehlen Ärzten, ihre Patientinnen expliziter nach Umzugsplänen zu fragen und ihnen daraufhin Entspannungstechniken zu empfehlen. Vor allem gilt es, auch in stressigen Zeiten immer auf die kleine Kugel zu hören – so klein das neue Familienmitglied auch noch ist, meist zeigt es seiner Mama doch ganz genau, was ihm gut tut. Und wenn das Kleine die Füße hochlegen möchte – legt die Füße hoch und lest in Ruhe unsere Babybauch-Kolumne.

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